Meet The Beat

♦ Entstehungsgeschichte ♦


Hier können Sie unsere Entstehungsgeschichte lesen. Einige Passagen sind ein wenig mit Ironie gespickt, was das Ganze ein wenig auflockern soll.

Die Band hat ihre Wurzeln in den 70er Jahren. Die Gründung war eher ein Zufall als geplant. Der damalige Gitarrist (Hardy Bock †2009) der legendären Band Snobs, die zu diesem Zeitpunkt in der Urbesetzung nicht mehr existierte, lernte in einer Kneipe in Neunkirchen einen jungen Mann (Jürgen Ruth) kennen, der Schlagzeug spielte.

Aus einer Bierlaune heraus beschlossen die beiden, ganz spontan in Richtung Südtirol zu fahren. Den Kofferraum voll Erasco-Dosen machten sie sich auf den Weg. Es muss wohl an dieser speziellen Nahrung gelegen haben (Dieses Kribbeln im Bauch …), dass beide sich entschlossen hatten, gemeinsam Musik zu machen. Und zwar nicht Irgendetwas, sondern Hardy wollte am Erfolg der Snobs anknüpfen und wieder die alten Songs aus den 60ern spielen.

Gesagt getan: aber es fehlte da ja noch einiges an Instrumenten bzw. Personen, die diese Songs spielen sollten. Hardy spielte damals noch in einer Irish-Folk-Band und Jürgen kannte da noch einen Bassisten (Wernfried Menne Müller), damals gerade mal 17 Jahre jung), der vorher mit ihm gemeinsam in der Band "Spautz" gespielt hatte. Nach einer gemeinsamen Probe fand man, dass man es ernsthaft versuchen könne. Hinzu kam ein zweiter Gitarrist, der Franz-Georg Becker (†2007) aus Hardys Irish-Folk-Band. Diese Band nannte sich Horugel´s Oldtimerfabrik und war nicht nur im Saarland sehr erfolgreich.

Hinzu kam letztendlich noch der ehemalige Sänger der Snobs. Es war der ebenso wie Hardy unvergessliche Walter Petto (†), genannt Simmy.

Die Band spielte auf allen größeren Stadtfesten im Saarland, hatte gemeinsame Auftritte mit Sunset Super Session in der Neunkircher TuS-Halle, spielte an der Saarländischen Uni beim Gauditorium Maximum und beim Deutschen Rockertreffen auf der Friesenheimer Insel in Mannheim.

Aus beruflichen und privaten Gründen hat man sich schließlich dazu entschlossen, die Band aufzulösen. Jeder der Mitglieder ging seine eigenen Wege.

Die Neugründung der Band entstand aus der Idee von Jürgen Ruth, der zu einem runden Geburtstag nochmals mit der alten Band abrocken wollte. Die Session machte allen so viel Freude und die alte Power war sofort wieder da. So ist die Idee gewachsen, wieder gemeinsam die gute alte Musik zu spielen.

Da der ehemalige Rhythmusgitarrist Franz-Georg Becker in Mallorca lebte und nur einmal im Monat einfliegen konnte, entschlossen sich die Bandmitglieder, einen weiteren Gitarristen zu suchen. Na ja, von suchen konnte man da nicht reden, denn Hardy spielte mittlerweile in einer anderen Irish-Folk-Band. Und die hatte einen Gitarristen, der sehr gerne mit Hardy die Oldies spielen wollte. Das war der Tag, an dem Hans-Werner Graf ins Spiel kam.

Die Proben zeigten schnell, dass Hardy aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr alle Lieder singen konnte. Der Bassist Wernfried Müller hatte da so eine Idee, ein weiteres Mitglied in die Gruppe aufzunehmen, und zwar einen Sänger. So kam es, dass Ralf Oschwald zur Band hinzu stieß und sich prima ins Bandgefüge einbrachte. Man probte jetzt richtig ernsthaft. Erste Auftritte wurden erfolgreich absolviert.

Ein Höhepunkt dieser Bandphase war die Produktion einer CD im Studio Klangkanzler, die das Gitarrenspiel von Hardy eindrucksvoll dokumentiert. Aber das Schicksal durchkreuzte alle Planungen der Band.

Kurz vor einem wichtigen Auftritt brach sich Hans-Werner bei einem Fahrradunfall die Hand. Unverzüglich zog Wernfried den nächsten Joker. Der kannte nämlich einen weiteren Musiker, der nicht nur Gitarre spielen konnte, sondern zudem auch noch eine sehr gute Zweitstimme singen konnte. Was für die restlichen Bandmitglieder zunächst als Übergangslösung gedacht war, entpuppte sich als Glücksfall, und so wurde Manfred Spengler, "der schlaue Stromer", in kurzer Zeit ein echter „Meet The Beat`ler“.

Völlig unerwartet und schockierend war aber der plötzliche Tod von Hardy Bock im Februar 2009. Hardy verstarb an seinem 64. Geburtstag.

Schlagartig stand die Band vor ihrer größten Herausforderung. Aufhören oder weitermachen? Die Gruppe beschloss, in Gedenken an Hardy weiter zu machen und einen neuen Leadgitarristen zu suchen. Ralf Oschwald ließ seine Verbindungen spielen und konnte Udo Schröer dazu gewinnen, bei einer Probe mit zu spielen. Danach war klar, wir hatten einen neuen Powergitarristen gewonnen. Udo Schröer hat die Band allerdings Ende 2015 aus beruflichen Gründen wieder verlassen.

Anfang 2016 ist Thomas Braun unser Leadgitarrist, der mit neuen Ideen weitere Impulse setzt.

Durch die neu hinzu gekommenen Mitglieder der Band war es notwendig, eine neue CD zu produzieren, welche den leicht veränderten Sound der Band wiedergibt. Diese aufwendige Produktion wurde in den Sarre Side Studios in Theley produziert und kann von jedem interessierten Veranstalter bei der Band angefordert werden.

In einer leicht abgewandelten Formation spielt die Band die Oldies aus den 60ern, 70ern und Anfang der 80er Jahren mit authentischem Sound und gnadenloser Power.



♦ Spruch der Stunde: